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Wissenschaft & Gesundheit 2026-10-23 5 Min. Lesezeit

Herbert Simon und die Aufmerksamkeitsökonomie: Warum Informationsüberfluss die Konzentration zerstört

Nobelpreisträger Herbert Simon formulierte bereits 1971 das Gesetz des digitalen Zeitalters: Die Fülle an Information erzeugt eine Armut an Aufmerksamkeit.

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Nachrichtenquelle: Herbert A. Simon / 'Designing Organizations for an Information-Rich World' (1971) (Originalquelle ansehen ↗)

Bereits 1971 formulierte der spätere Nobelpreisträger Herbert A. Simon die Grundregel des digitalen Zeitalters: 'Ein Reichtum an Information erzeugt eine Armut an Aufmerksamkeit.' Er erkannte früh, dass Aufmerksamkeit das knappste Gut der Wissensgesellschaft ist.

Seine Erkenntnis ist bestechend logisch: Information konsumiert die Aufmerksamkeit des Empfängers. Je mehr Reize und digitale Inhalte auf den Menschen einströmen, desto drastischer schrumpft die Fähigkeit zu tiefer gedanklicher Durchdringung und Ruhe.

Heutige Social-Media-Geschäftsmodelle machen sich genau diese Dynamik zunutze, indem sie endlose Feeds gegen menschliche Lebenszeit eintauschen. Um die eigene Urteilskraft zu bewahren, bedarf es bewusster Schranken für den täglichen Medienkonsum.

Nutzer, die ihr tägliches Zeitbudget vor der digitalen Reizüberflutung schützen möchten, können mit Limitra App Block präzise tägliche Nutzungszeiten für ausgewählte Smartphone-Apps definieren.

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