Ultradiane Rhythmen und die 90-Minuten-Regel: Warum Smartphone-Pausen das Gehirn erschöpfen
Forschungen zum biologischen BRAC-Zyklus belegen, dass das Gehirn nach 90 Minuten Fokus echte Erholung braucht; Bildschirmnutzung in den Pausen verhindert die mentale Regeneration.
Physiologe Nathaniel Kleitman und Dr. Ernest Rossi entdeckten den sogenannten Basic Rest-Activity Cycle (BRAC): Unser Gehirn folgt einem 90-minütigen Hochleistungsintervall, auf das eine 20-minütige biologische Erholungsphase folgen muss.
In dieser Phase muss das Nervensystem Reize abbauen. Wer jedoch in der Pause zum Smartphone greift, überflutet das Sehzentrum erneut mit schnellen Impulsen und verhindert die Wiederherstellung der mentalen Frische.
Klinische Daten zeigen, dass Bildschirmpausen den Stresspegel hochhalten und dazu führen, dass der nächste Arbeitsblock mit kognitiver Erschöpfung begonnen wird.
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